Es soll ja Leute geben, die finden es unsinnig Fanseiten auf Facebook für eine bestimmte Webseite oder ein Blog zu erstellen. Ich sehe das anders und habe mal einige Gründe zusammengetragen, die für eine Fanseite auf Facebook sprechen.
- Erhöhung der Reichweite
Mit einer Facebook Fanseite erreichst du nicht nur deine Stammleser. Du erreichst auch die Freunde deiner Leser, wenn diese einen Artikel mit "Gefällt mir" kennzeichen. Dadurch erhöhst du langfristig deine Reichweite und das wiederum bringt dir mehr Traffic.
- Zusätzlicher Traffic in Echtzeit
Google ist in Deutschland die wichtigste Trafficquelle überhaupt. Doch neben Google wird Twitter und Facebook als Trafficbringer immer wichtiger. Über Twitter als Trafficbringer habe ich schon einmal berichtet. Mit Facebook verhält es sich im Prinzip genauso. Auch Facebook bringt Besucher in Echtzeit auf deine Webseite.
- Besucher Interaktionen
Bei Facebook ist es einfach mal schnell seinen Senf zu einem Artikel abzugeben. Einfach mit "Gefällt mir" markieren und einen kleinen Kommentar schreiben. Die Hürde im Blog ist zwar nicht unbedingt geringer. Trotzdem fällt mir am Beispiel des Eisenhüttenstadt Blogs auf, dass wir mehr Benutzerreaktionen über Facebook bekommen, als über das Blog selbst.
- Informationen über die Besucher
Als Admin einer Facebook Fanseite bekommt man zusätzliche Informationen (Alter, Geschlecht, regionale Verteilung) über die Fans zur Verfügung gestellt. Diese Informationen können wiederum sehr nützlich sein, wenn man Werbung auf seiner Seite verkaufen will.
- Facebook verdrängt RSS-Feeds
Ich kenne einige Webseiten und Blogs, deren Zielgruppe nicht unbedingt Nerds und Technik-Freaks sind. Diese Seiten haben oft viel weniger Feed-Leser als Fans auf Facebook. Das Eisenhüttenstadt Blog z.B. hat laut Feedburner heute 45 Subscriber, demgegenüber stehen 372 Fans auf Facebook. RSS-Feeds bietet das Blog seit dem ersten Blogpost, die Facebook-Fanpage hingegen haben wir gerade mal ein halbes Jahr.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und darf in den Kommentaren erweitert werden

Die Aufmerksamkeit bei einem RSS-Feed dürfte eine gänzlich andere sein, als einzelne Nachrichten im Stream bei Facebook bekommen.
Ich würde sogar behaupten, dass man Fans bei Facebook nur zu einem Bruchteil als aktive Leser bezeichnen kann.
Die Aufmerksamkeit bei einem RSS Leser wird vermutlich wirklich höher sein - zumindest beim Fullfeed.
Ich lese selbst lieber RSS-Feeds als irgendwo Fan auf FB zu sein, aber es gibt auch Menschen, die handhaben das umgekehrt. Und genau für diese Leute, kann man mit wenig Aufwand ein FB-Seite bereit halten. Ich bin dafür die Inhalte nicht an einem Kanal festzumachen, sondern dort anzubieten, wo der interessiert Leser diese gern hätte. Wenn es sein muss, dann eben auch ganz altmodisch per E-Mail.
Eine Fanpage einzurichten kann nicht schaden, nur was tun wenn FB sich ewig Zeit lässt die Registrierungs E-Mail zu versenden?