Content is King lautet eine alte SEO-Weisheit. Über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage können wir gern an anderer Stelle mal streiten, denn für mich ist diese Aussage nichts weiter als pseudoreligöser
SEO-Bullshit, der sich gleich neben "Themenrelevanz" einreiht. Wie auch immer. Wenn ihr jetzt wissen wollt, wie ihr
kostenlos an
unique content kommt, dann lest weiter.
Inspiriert wurde ich durch den Artikel
Wenn der Merchant Dir den Content liefert und irgendeinem anderen englischsprachigem Blogbeitrag über vollautomatisierte Blogs. Laut den Ausführungen aus dem verlinkten Artikel braucht man die folgenden Dinge dazu:
- 1 Wordpress, gut abgehangen
- 100+X Partnerprogramme mit den dazugehörigen Newslettern
- 1 Email-Account auf dem Server der WP-Installation
- 1 Netzwerk mit Deeplink-Möglichkeit
- 3 Stunden Programmierarbeit
Wenn ihr mich fragt, ist das viel zu umständlich und wenn ich schon daran denke, dass ich eine Wordpress-Installation pflegen müsste, wird mir ganz anders. Die Newsletter der Partnerprogramme muss man auch noch filtern, weil da Links zum Abmelden drin sind und unter Umständen auch eine personalisierte Anrede enthalten ist. Die 3 Stunden Programmierarbeit sind meines Erachtens nach auch Ressourcenverschwendung, denn der Aufwand liegt zum größten Teil an der E-Mail als Content-Quelle. Die Vorteile, die dort im Blog aufgezeigt werden, kann man auch für meine Methode übernehmen. Allerdings ist der Aufwand nach meiner Technik wesentlich geringer und man kommt ohne Programmierung aus.
Was würde ich also anders machen?
- Ich würde Serendipity installieren und den Content via RSS-Aggregator importieren.
- Ich würde mir ein Partnerprogramm suchen, dass mir den Content via XML liefert. Also einen fertigen RSS-Feed mit Content. Mit richtigen kompletten Artikeln, Texten, Bildern, Videos und nicht zu vergessen mit vollständigen Deeplinks.
Den RSS-Feed, kann ich dann wunderbar ins Blog importieren. Doch halt - der Content ist jetzt noch nicht unique, denn auch andere Leute könnten auf die Idee kommen so vorzugehen. Um unseren Content nun einzigartig zu bekommen, können wir den Umweg über eine andere Sprache gehen. Wir übersetzen den Feed einfach von einer Sprache in eine andere Sprache (und vielleicht noch eine) und wieder zurück in die Ursprungssprache - ja natürlich automatisiert.
Wenn euer Partnerprogramm sich an internationale User richtet, dann könnt ihr euch das zurückübersetzen in die Ursprungssprache sparen.
Das Prinzip dürfte euch nun soweit klar sein. Nun müsst ihr eigentlich nur noch wissen, wie man einen RSS-Feed automatisiert übersetzt und welche Partnerprogramme ihr verwenden könnt. Wie man einen RSS-Feed übersetzt könnt ihr in den kommenden Tagen hier lesen oder in der Zwischenzeit selbst mit Yahoo Pipes ausprobieren. Welche Partnerprogramme ihr verwenden könnt, erfahrt ihr per Mail oder DM.
Das Thema des heutigen Webmaster Fridays lautet übrigens
Wie wichtig sind RSS-Feeds?. Wie ihr seht, sind die RSS Feeds, für die von mir vorgeschlagene Blackhat-Methode sehr wichtig
Wenn du meinen
RSS-Feed noch nicht im Abo hast, dann solltest du das jetzt nachholen.