Das Webhosting ist quasi das technische Fundament für eine Internetseite. Je besser und zuverlässiger der Webhoster ist, umso besser ist das für den Betreiber der Seite. Nichts ist schlimmer als ein Provider, mit dem man nur technische Schwierigkeiten und Ärger hat. Denn das kann schlaflose Nächte, schwindende Besucherzahlen und wegfallende Werbeeinnahmen zur unangenehmen Folge haben. In diesem Beitrag erkläre ich euch, was ihr bei der Auswahl eines Webhosters beachten müsst und wie ihr euer Webhosting Paket dimensionieren solltet.
Was für ein Webhosting Paket brauche ich überhaupt?
Um das passende Webhosting Paket zu finden, ist es notwendig zu wissen was man umsetzen will. Für eine kleine Webvisitenkarte, auf der nur die nötigsten Kontaktdaten hinterlegt werden sollen, reicht in der Regel ein kleines Paket mit einer Domain und einer handvoll Speicherplatz. Diese Pakete sind überall relativ billig zu bekommen. Allerdings kann man damit eben auch nicht viel machen. Ein paar statische Seiten, vielleicht ein Kontaktformular und das war es.
Webseiten bestehen heute überwiegen aus dynamischen Inhalten und werde häufig aktualisiert. Wenn ein CMS, ein Blog, ein Wiki oder ein Forum installiert werden soll, empfiehlt es sich mindestens ein Webhosting Paket aus dem mittleren Preis und Leistungssegment auszusuchen. Dabei kommt es dann darauf an, was das Paket alles kann. Welche Laufzeitumgebungen sind installiert? Welche Erweiterungen stehen für die Programmiersprachen zur Verfügung? Wie viele Datenbanken kann ich anlegen? Perl, PHP5 und MySQL5 sollte auf jeden Fall mit dabei sein. Neben der Größe des Webspaces selbst, ist natürlich auch wichtig wie viel Traffic inklusive ist und was der darüber hinausgehende Traffic kostet.
Für richtig große Projekte empfiehlt es sich, eben auch den Webspace entsprechend üppig zu dimensionieren oder gleich einen Server in Erwägung zu ziehen. Webprojekte beginnen aber meistens klein und der Bedarf steigt dann erst im Laufe der Zeit. In der Regel ist ein Upgrade in ein größeres Paket relativ unkompliziert. Manchmal ist jedoch ein Umzug auf einen anderen Server nötig um das Paket zu wechseln. Gute Provider übernehmen das und kümmern sich dann um einen reibungslosen Ablauf.
Besonders billige Anbieter packen viele Kunden auf einen Server. Deren Kunden teilen sich dann die Leistung eines Servers. Wenn einer dieser Kunden aber viel Leistung des Servers für sich beansprucht, dann steht diese Leistung eben nicht für euch zur Verfügung. Es macht also Sinn sich einen Anbieter zu suchen, der möglichst wenig Kunden auf einem Server platziert.
Welche Angebote gibt es?
Gerade im Bereich Webhosting schießen neue Anbieter wie Pilze aus dem Boden. Die etablierten Anbieter liefern sich Preisschlachten und das drückt die Preise zur Freude der Kunden. Um sich einen Überblick über die verschiedenen Angebote der Webhoster zu verschaffen eignet sich die Internetseite
webhostlist. Mein Tipp an dieser Stelle ist es, sich auf der Seite einen Überblick über die Angebote zu verschaffen und dann einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis abzuwiegen und sich eine Liste von den in Frage kommenden Angeboten zu machen.
Kundenmeinungen einholen!
Bevor ihr einen Vertrag abschließt, solltet ihr euch Meinungen von anderen Kunden einholen. Da solche Verträge erstens eine Laufzeit haben und zweitens eine Umzug zu einem anderen Provider eine echt nervige Angelegenheit ist, wenn man mehr als drei Domains und viele darauf laufende Projekte.
Außerdem rate ich euch, auch einen Blick auf die aktuelle
Top 10 Liste zu werfen. Ihr findet dort unter anderem Leserbewertungen und Geschwindigkeitstests der Rechenzentren.
Ich will hier keinen Provider schlecht machen, aber ich gebe euch gern ein paar Tipps worauf ihr noch achten solltet. Wenn es mal Probleme gibt, dann ist ein guter Support Gold wert. Guten Support gibt es leider nicht bei jedem Anbieter. Provider, die sich hinter Service Nummern verstecken, tun das in der Regel, weil sie sich vor den Service suchenden Kunden verstecken. Wer einmal 60 Minuten irgendwo in der Warteschleife gehangen hat, der weiß, wovon ich rede. Um ein paar subjektive Meinungen einzufangen eignet sich die Twitter Suche. Einfach mal nach dem Namen des Providers bei Twitter suchen. Da gibt's Kundenmeinungen in Echtzeit - echt spannend. Natürlich rate ich jedem, die Kundenmeinungen wirklich zu prüfen. Es gibt auch Kunden, die keinen blassen von der Materie haben und dann ihren Provider für ihre eigens Fehlverhalten verantwortlich machen. Aber die Summe an Meinungen, von Leuten, die sich wirklich auskennen hat halt irgendein Gewicht und das ist dann nah an der Wahrheit.
Was empfehle ich?
Ich werde diese Frage von Freunden, Bekannten und Kunden oft gefragt. Ich empfehle dann immer bei
All-Inkl zu hosten, da ich nichts negatives zu berichten habe, immer fair behandelt wurde und nie einen ungeschulten bzw. technisch nicht versierten Mitarbeiter am Telefon hatte. Die Mitarbeiter sind in der Lage sich auf das Niveau des Kunden einzustellen. Hat der Kunde keine Ahnung wird der Sachverhalt trotzdem freundlich und ohne Fachchinesich erklärt. Lässt der Kunde, auch aufgrund seiner Projekte, durchblicken, dass er mit diesen technischen Themen durchaus vertraut ist, bekommt auch dieser eine Antwort die ihm wirklich weiter hilft. Wichtig ist, dass
All-Inkl wirklich in allen Fällen mit half das Problem zu lösen.
All-Inkl hat auch Probleme gelöst, bei denen andere Provider die Schuld auf den Kunden geschoben hätten.
Wenn Apple Fanboys über ihre Gadgets twittern, dann liest sich auch jeder Tweet als sei er aus der Apple PR Abteilung